Sonntag, 20. April 2014

klima-effekte mehrfach

das anpflanzen von bäumen mildert klimaschwankungen auf vielfältige weise.

1. entzieht ein baum der luft das klimagas kohlendioxid.

2. wird mit jedem kilogramm holz zwischen 100 und 500 liter wasser aus tieferen bodenschichten geholt und verdunstet. dieses wasser wird innerhalb weniger 100 kilometer umkreis wieder zu regen. das scheint allerdings die betreiber von wasserkraftwerken etwas zu stören.

3. bäume kühlen und dämpfen klimaschwankungen. ist es besonders heiß, verdunsten sie besonders viel.

die anwesenheit von wasser in der biosphäre wirkt stark klimaregulierend. wasser gefriert bei null grad und setzt während des frierens relativ viel energie frei. dadurch wird das klima nach unten gut abgepuffert. wasser entzieht energie während des verdunstens und puffert damit höhere temperaturen ab. in der wüste ist nachvollziehbar, was bei wassermangel passiert. temperaturen in der nacht unter null grad und untertags bis zu 60 grad.

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herzlich willkommen im blog "initiative klimabaum"!

es nervt ja schon lange. das gelabere vom treibhaus-wahnsinn, von den befürchteten klimaänderungen, der nächsten eiszeit. und natürlich die schwachsinnigen ansätze, wie man das klimaproblem in den griff bekommen will. export von energieintensiven industrien in entwicklungsstaaten zb. oder tiefgefrieren von co2 in unterirdischen lagern. so ein mist kann doch nur abgehobenen technokraten einfallen. aber ein paar studienmillionen werden dabei schon abfallen.

an die einfachsten lösungen bei der reduktion der klimagase denkt niemand. um co2 in der atmosphäre zu reduzieren, kann man 1. weniger emittieren und 2. möglichst viel rasch wieder der atmosphäre entziehen. wollte man in kyoto noch 20 % der co2-emissionen einsparen, stieg seitdem trotz allem der ausstoß jahr für jahr. vermutlich wird erst eine rapide verknappung von fossilen energiequellen zu einem umdenken im verbrauch führen.

womit wir bei lösungsansatz 2. wären. wie kann man möglichst effektiv möglichst viel co2 aus der luft binden? ich wäre kein land- und forstwirt, wenn mir dazu nicht sofort eine ordentliche humus-wirtschaft und das aufforsten von landwirtschaftlichen flächen einfiele. ein prozent mehr organische substanz im boden bindet pro ha ca. 90 tonnen co2 zusätzlich. so ein prozent ist aber nicht so einfach aufzuwirtschaften. wir reden von einer boden schicht von 20 cm mal 10 000 qm mal einer dichte von ca. 1,5, und davon 1 % ist eine ordentliche tonnage.

viel einfacher ist das anpflanzen von möglichst raschwachsenden holzarten. es gilt: je mehr holzzuwachs, umso mehr co2-bindung im boden und im holz. und ein bisschen kenn ich mich aus. seit 2007 betreibe ich eine versuchspflanzung mit 8 pappel-hybriden. jährlich pflanze ich bis zu 2 500 bäume, forstpflanzen wie riesenlebensbaum oder riesentanne bzw. raschwachsende energiehölzer wie hybridpappeln und fallweise weiden. nicht immer funktioniert das ganze. ein bisschen lehrgeld gehört dazu.

bei einem umtreib von 10 jahren (= nutzung alle 10 jahre) wird im schnitt 5 jahre co2 gespeichert. die in der erde verbleibende biomasse speichert natürlich länger. da kommt auch der o.a. humuseffekt zum tragen. beim wald ist diese speicherdauer natürlich etwas länger. besonders lang ist der speichereffekt beim bauen mit holz. wenn ein 80 jahre alter baum zu einem holzhaus verarbeitet wird, das ebenfalls 80 jahre alt wird, wird das co2 im schnitt 120 jahre gebunden. das wär ja schon mal was.

wenn sie jetzt lust auf ein holzhaus bekommen haben sollten, dazu gibts einen blog unter

http://holzhaus-service-noe.blogspot.co.at/

wenn sie sich mehr für den forst interessieren ...

http://hfk-forst.blogspot.co.at/